GeoControl landscape creating software
 
 
Sonntag, 07-Sep-2008
 

Semi-wissenschaftliche Algorithmen für höchste Ansprüche

Die Qualität der Erosionen ist erheblich verbessert worden und es wurden drei neue sehr hochwertige Erosionen hinzugefügt.

Die erweiterte Kontrolle über die Zufälligkeit macht es nun möglich, auch auf sehr glatten Terrains natürliche, mäandernde Erosionen zu erzeugen.

Die neue Erosion "Thin flows sediment", die natürliche Sedimentierungen simulieren kann,  begeistert auch Wissenschaftler, sowohl wegen der hohen Geschwindigkeit als auch wegen der extrem realistischen Ergebnisse.

 

 

 

Komplexe Kombinationen

In der Natur wirken verschiedene Erosionen auf ein Terrain ein. Die Wassermengen ändern sich durch klimatische Verhältnisse oder durch jahreszeitliche Schwankungen. Die Frostgrenzen verschieben sich im Laufe vieler zehntausend Jahre oder ein Vulkan bricht aus.
Dieses Video veranschaulicht, wie man mit der Kombination von Isolines, Filtern und Erosionen auch wissenschaftlich anspuchsvolle Illustrationen erzeugen kann. Hier wird in einem Vorher - Nachher Vergleich die Änderung der Landschaft durch einen extremen Vulkanausbruch, wie der des Mount St. Helen, dargestellt.

 

 
 

Kontrollierte Erosionen

Gerade bei Erosionen ist es wichtig, dass sie gut "kontrollierbar" sind. Weil die Erosionen nicht nur als "Postwork" Erosion auf dem endgültigen Terrain sondern in jedem Level (Dynamische Levelerzeugung) eingesetzt werden können, haben schon kleine Änderungen in einem frühen Level sehr große Auswirkungen. Das ermöglicht es, Terrains nicht nur mit Erosionen nachträglich aufzuwerten, sondern mit Hilfe von Erosionen das Terrain zu formen. Das erfordert natürlich sehr gute Kontrollinstrumente.

Neben den Kontrollelementen selber, die die Flows, ihre Tiefe, Breite, Anzahl, Gefälleabhängigkeit und Zufälligkeit steuern, können auch die Auswahlen zur Kontrolle der Erosionen benutzt werden.

 

Für die Kontrolle mit Auswahlen stehen 3 Modi zur Verfügung:

  1. Standard
    Hier wird die Erosion auf eine Auswahl begrenzt. Es werden nur Erosionen innerhalb der Auswahl berechnet.
  2. Placed (platziert)
    Hier bestimmt die Auswahl, wo die Erosionen beginnen. Die Erosionen selber werden nicht durch die Auswahl begrenzt.
  3. Weighted (gewichtet)
    Hier bestimmt die Auswahl, wo die Erosionen beginnen und zusätzlich wie stark sie sind. Die Erosionen selber werden durch die Auswahl nicht begrenzt.

Da in GeoControl die Levels (Terrains von 2*2 bis zur endgültigen Größe) dynamisch erzeugt werden, kann eine Erosion auch sich selbst in den folgenden Leveln kontrollieren.

 

Placed Thin flows sediment

2 Erosionen, die sich gegenseitig
als Auwahl kontrollieren

 
 

Inverse Erosionen

 

Normalerweise tragen Erosionen Material ab, welches sich als Sediment weiter unten ablagert oder mit Bächen und Flüssen abtranspotiert wird.

Inverse Erosionen machen das Gegenteil: Sie fügen Material hinzu. Das macht es möglich, auch Zustände eines Terrains zu erzeugen, wie es war, bevor es erodiert wurde, wie z. B. Grate. Auch Dünen, die grundsätzlich durch Materialanhäufung entstehen, lassen sich so hervoragend darstellen.

 
© Johannes Rosenberg
Erosion